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  • AutorenbildStephanie Ahlen

Warum sind in Hawaii so viele Menschen obdachlos?

Geschrieben von Mahwish Moiz, aktualisiert am 6. Juli 2020


Obdachlosigkeit ist auf Hawaii seit langem ein ernstes soziales Problem. Laut dem Bericht des US-amerikanischen Ministeriums für Wohnungsbau und Stadtentwicklung von 2019 hat der Bundesstaat die zweithöchste Obdachlosenrate des Landes. 44,9 von 10.000 Hawaiianern waren im Jahr 2019 obdachlos, der nationale US Durchschnitt betrug 17 Menschen pro 10.000. Obdachlosigkeit in Hawaii resultiert sowohl aus systemischen als auch aus sozialen Barrieren: Armut, Arbeitslosigkeit, steigende Mieten, häusliche Gewalt, rechtliche Probleme, Drogenmissbrauch sowie psychische und physische Erkrankungen sind wichtige Faktoren.





Welche Teile von Hawaii haben die größten Probleme mit der Obdachlosigkeit?


Die Region Oahu hat innerhalb Hawaiis die größten Probleme mit Obdachlosigkeit. Die überwiegende Mehrheit der Obdachlosen des "Aloha States" lebt in Honolulu, der größten Stadt Oahus. Diese Stadt ist nicht nur ein urbanes Zentrum, sondern auch ein Tourismuszentrum mit sehr hohen Immobilienkosten. Honolulu zieht Menschen aus vielen Teilen der USA und der ganzen Welt an. Dies führt zu einer erhöhten Nachfrage nach dem Nötigsten, einschließlich Wohnraum. Während die Immobilienpreise in die Höhe schnellen, kämpfen die ärmeren Mitglieder der Gesellschaft darum, sich Wohnraum zu leisten. Sie haben keine andere Wahl, als sich mit einer Notunterkunft oder sogar einem Platz auf der Straße zufrieden zu geben. Sie stellen normalerweise primitive Unterstände aus Pappe und Plastik her. Man sieht häufig Menschen, die in Honolulu unter Brücken und Überführungen schlafen. Sie müssen Missbrauch, Belästigung und Spott ertragen. Da sie wenig bis gar keine Sicherheit haben, müssen sie es so lange wie möglich aushalten.


Was tut Hawaii um zukünftig Obdachlosigkeit zu verhindern?


Der Staat Aloha stellt Mittel bereit, um kurz- und langfristig die Bedürfnisse seiner obdachlosen Bevölkerung zu decken. Der CARES Act des Bundes ermöglichte es Hawaii, einen Zuschuss in Höhe von 2,6 Millionen US-Dollar zu erhalten, mit dem der Staat ein Triage-Zentrum für die chronisch obdachlosen Massen eröffnen wird. Eine größere Summe von 31 Millionen US-Dollar an Nothilfe wurde ebenfalls für Hawaii bereitgestellt, mit der der Staat den Obdachlosen helfen will.

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